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Geht es um mögliche Verstrickungen deutscher Medien mit östlichen Geheimdiensten wie MfS oder KGB, so ist das öffentliche Interesse oft riesig. Merkwürdig ruhig ist es dagegen, wenn die Verbindungen zum Bundesnachrichtendienst dokumentiert werden.
Erich Schmidt-Eenboom als versierter Fachmann mit Geheimdiensten vertraut, hat in den letzten Jahren intensiv dazu recherchiert. Er ist dabei auf einige Hundert neue Geheimdienstdokumente zum Thema des Buches gestoßen. Sie erlauben es, so manche Story über die Verquickung von BND und Medien fortzuschreiben, aber auch über völlig neue Fälle zu berichten, wie die Ausforschung von Gustav Heinemann.
Exakter noch als vorher war es ihm nunmehr möglich, das stille Miteinander – in anderen Fällen das auch verschwiegene Gegeneinander – von Bundesnachrichtendienst und Medien zu analysieren. Neben den Porträts einzelner Medien und Personen ist es ihm so möglich, die Methoden, Sachzusammenhänge und illustrierten Typologien nachrichtendienstlich-medialer Arbeit darzustellen und ein weiteres Stück Zeitgeschichte zu schreiben.

Meinungsmache UNDERCOVER eben.

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Aus dem Klappentext


Schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden für den Aufbau des ersten deutschen Auslandsnachrichtendienstes Journalisten rekrutiert. „Weil Presseleuten immer und überall das Recht zuerkannt wird, zu fragen, geben sie ein unverdächtiges Personal ab für einen geheimen Observationsdienst, zumal sie die Fähigkeit besitzen, verständlich darzustellen und Tatsachen von bloßen Gerüchten zu scheiden.“, so Bismarcks Geheimdienstchef Stieber in seinen Memoiren.
Die Frage steht, was Journalisten in so unvergleichlicher Weise interessant und nützlich für die Nachrichtendienste macht. Warum sind sie wie kein anderer Berufsstand Objekt der Begierde der staatlichen Geheimbehörden – oft gerade dann, wenn diese Dienste ihrerseits Objekt ihrer Recherche und Berichterstattung sind? Was verbindet den Agenten mit dem eifrigen Reporter? Und was trennt sie? Was erlauben sich dabei die Geheimdienste, und was ist einem Angehörigen der „vierten Gewalt“ dabei erlaubt?
In der Bundesrepublik gehört es zum Berufsethos der Journalisten, eine strikte Trennung und Abgrenzung zu den Geheimdiensten zu wahren. Aber wie steht es wirklich um die Trennung von Geheimdiensten und Medien?
Dass die Verbindungen der geheimen Dienste in die Medien bis hinein in die Chefredaktionen vielfältig sind, konnte der Autor bereits in der Erstauflage dieses Buches 1998 zeigen.
Die zahlreich aufgetauchten neuen geheimen Dokumente, erlauben es Schmidt-Eenboom nicht nur so manche Story fortzuschreiben, sondern auch ganz neue Fälle aufzunehmen. In vorliegendem Band gelingt es ihm so erstmals, auch analytisch zu Methoden und Zielen der Einflussnahme Stellung zu nehmen.
Dass die Organisation Gehlen und der BND im Dreieck von Geheimdienst, Politik und Medien auch verfassungswidrig im Inland spioniert und agitiert haben, zeigt insbesondere das neue Kapitel über Gustav Heinemann.
Gleich zwei Kapitel sind der Einflussnahme der CIA auf hiesige Publizisten gewidmet, deren „Medienarbeit“ schon 1947 noch vor der Gründung der Bundesrepublik begann. Dass bei der Gründung von amnesty international Geheimdienste Pate gestanden haben, wird deutlich herausgearbeitet. Dass eine der Mitbegründerin, Carola Stern, jahrelang für die CIA tätig war, gehört zu den dunklen Seiten ihrer Vergangenheit

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DOKUMENTE UND AUSZÜGE


INHALTSVERZEICNIS


1 Spione und Journalisten - gleiche Brüder, andere Kappen?
2 Verbotene Früchte?
3 Der Journalist als Spion
4 Die Büchse der Pandora
5 Die BND-Dienststelle 923
6 Die Gräfin und der General – Zeit-Sprünge
7 Der beste Nachrichtendienst – SPlEGEL-Affären
8 Die ganze Palette – Peter Stähle
9 Sir Henri – ein Josephsgrenadier greift nach den Sternen
10 Die Quick im Focus
11 Ein Doppelagent wird verbrannt – Der Fall van Nouhuys
12 Springer auf die Sprünge helfen
13 Alte Kameraden – Nachkriegskarrieren bei Christ und Welt
14 Hauspostille – der Münchner Merkur
15 Geben und Nehmen – Deals mit dem BND
16 Pole und Gegenpole – Die Süddeutsche Zeitung
17 Der Feind im eigenen Haus – BND contra BfV
18 Gescheiterte Rekrutierungen – Nicht jeder will, nicht jeder darf
19 Kleine und große Happen – Der BND bittet zu Tisch
20 Vom Rabenwirt und Rabenvätern – Udo Ulfkotte
21 Schnittstellen – das politische Umfeld
22 Des Kanzlers Munitionsanstalt – Gustav Heinemann und sein Umfeld im Visier der Dienste
23 Andere Tabuzonen
24 Nachrichtenfabriken – Rohstoffe aus Pullach
25 Ein Roter Brief tiefschwarz
26 Die achte Großmacht – Hörfunk
27 An ferne Ufer – Deutsche Welle und Deutschlandfunk
28 Mit dem Zweiten zielt man besser – Das ZDF
29 Befragungsstellen – aber keine Antworten
30 Gute Bücher - der BND als Mäzen
31 Schlechte Bücher – der BND als Zensor
32 Kulturelle Freiheit – Publizisten für die CIA
33 Auf einem anderen Stern – ein vorläufiger Epilog
Anmerkungen
Danksagungen
Personenregister


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LESEPROBE aus dem 1. Kapitel


Was macht eigentlich Journalisten in so unvergleichlicher Weise interessant und nützlich für die Nachrichtendienste?
Warum sind sie wie kein anderer Berufsstand Objekt der Begierde der staatlichen Geheimbehörden, oft gerade dann, wenn diese Dienste ihrerseits Objekt ihrer Recherche und Berichterstattung sind?
Was verbindet den beflissenen Spion mit dem wissensdurstigen Medienmenschen, und was trennt den heimlichen Späher vom öffentlichen Beobachter?
Was erlauben sich dabei die Geheimdienste, und was ist einem Angehörigen der vierten Gewalt dabei erlaubt?
Eine erste Antwort auf diese Fragen finden wir für deutsche Verhältnisse bei Wilhelm Stieber, denn die Rekrutierung von Journalisten zur Spionage hat in Deutschland nicht nur eine lange Tradition, sie war sogar maßgeblich für den Aufbau des ersten deutschen Auslandsnachrichtendienstes.
Reichskanzler Otto von Bismarck hatte im Jahr 1863 den Berliner Polizeidirektor Stieber mit der Einrichtung eines Kundschafterdienstes gegen den kommenden Kriegsgegner Österreich beauftragt.
Als klandestine Dachorganisation für diese Aufgabe wählte Stieber das Telegraphen-Bureau des Dr. Wolff, das anstelle der britischen Konkurrenz der Reuter’schen Telegraphen-Compagnie in Preußen als Nachrichtenagentur privilegiert worden war. Anstelle vereinzelter Späher setzte der zum „Spion des Kanzlers“ berufene Polizeioffizier auf „eine ganze Armee unermüdlicher Beobachter“ eingebettet in ein Residentennetz.
In seinen Memoiren dokumentierte Bismarcks Geheimdienstchef die Überlegungen, die ihn veranlasst hatten, dabei vor allem auf die schreibende Zunft zu setzen:
„Weil Presseleuten immer und überall das Recht zuerkannt wird, zu fragen, geben sie ein unverdächtiges Personal ab für einen geheimen Observationsdienst, zumal sie die Fähigkeit besitzen, verständlich darzustellen und Tatsachen von bloßen Gerüchten zu scheiden. Selbst secreteste Wirtschafts- und Militärthemen können Presseleute völlig unbehelligt eruieren, ja sie kennen oft genug hohe Politiker und Militärs so freundschaftlich, dass jene in ihrer Gegenwart aus ihrem Wissen kein Hehl mehr machen …
Ich rate deshalb, dass meine Residenten, sofern sie nicht selber Männer der Presse sind, solche mindestens anwerben, ohne dass jene die wahre Verwendung der von ihnen gelieferten Nachrichten erfahren … In summa: Man kann gar keine täuschendere Maske erfinden für einen geheimen Erkennungsdienst als ein das Land überziehendes System vermeintlicher Presse-Berichterstatter. Denn die Privilegierung auch noch des letzten von ihnen, die Titulierung 'Zeitungsreporter’ erweisen sich als wahres Sesam-Öffne-Dich selbst dort, wo ein gewöhnlicher Sterblicher niemals Entrée erhielte“.

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